Arbeiten mit den Lernbausteinen

Worum geht es?

Das Unterrichtsmaterial „Entschlüsseln der digitalen Welt – Dein Kompass durch den App-Dschungel“ beschäftigt sich mit den Mechanismen von Social Media aus wirtschaftlicher, sozialer und individueller Perspektive. Mithilfe von interaktiven Lernbausteinen reflektiven Lernende ihren eigenen Medienkonsum, verstehen kommerzielle und datengelenkte Hintergründe von Unternehmen bei der Bereitstellung von kostenlosen Apps oder hinterfragen die eigene Konzentrationsfähigkeit.

Wie können die Lernbausteine genutzt werden?

Die interaktiven Lernbausteine zur Medienethik sind ein didaktisches Begleitangebot für den Unterricht, insbesondere für die Fächer Deutsch, Politik und Wirtschaft und Ethik.

Die interaktiven Lernbausteine laufen in allen modernen Browsern und sind für die Bearbeitung am Tablet und an Desktop- bzw. Notebook-Computern ausgelegt. Sie eignen sich sowohl für den Präsenz- als auch den Distanzunterricht, für individuelle Lernzeiten und Hausaufgaben:

  • Lehrerinnen und Lehrer können die Lernbausteine als Gesamtpaket oder als einzelne Module den Schülerinnen und Schülern per Link zur Verfügung stellen. Dabei kann der Link über das schuleigene LMS oder einen beliebigen digitalen Kommunikationskanal geteilt werden.
  • Schülerinnen und Schüler können die Ergebnisse der bearbeiteten Lernbausteine mit Lehrkräften und untereinander über einen Button am Ende der einzelnen Seiten teilen (dabei wird ein individueller Link erzeugt, der per Copy & Paste weitergegeben werden kann).

Alternativ können Ergebnisse und Bearbeitungen per Bildschirmfreigabe bzw. -übertragung präsentiert werden. Arbeitsergebnisse von Aufgaben mit interaktiven Arbeitsflächen können als Grafiken zur weiteren Verwendung in anderen Programmen gespeichert werden.

Die Lernbausteine sind modular aufgebaut. Sie können als Ganzes oder abschnitts- bzw. seitenweise bearbeitet werden.

Mehr erfahren: Praktische Tipps zur Handhabung und Technik

Das Anforderungsniveau der Lernbausteine ist so angepasst, dass sie mehrheitlich für den Einsatz in der Sekundarstufe I geeignet sind.

Welcher didaktische Ansatz wird in den Lernbausteinen zur Medienethik verfolgt?

Das Lernen in der digitalen Welt ist eine kontinuierliche Herausforderung, der sich Schule und Bildung stellen, um Schülerinnen und Schülern die Kenntnisse zu vermitteln, die sie brauchen, um die Anforderungen der Gegenwart und Zukunft zu meistern. Die Lernbausteine zur Medienethik unterstützen nicht nur dabei, mögliche Chancen und Gefahren im Umgang mit den digitalen Medien zu erkennen, sondern stellen selbst eine Chance dar, um das Lernen noch abwechslungsreicher zu gestalten.

Im Mittelpunkt stehen interaktive Aufgabenformate, die einen aktivierenden Zugang zu ausgewählten Themen für Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Die Lernenden können sich anhand von lebensnahen Beispielen mit Problemstellungen in spielerischer Weise auseinandersetzen. Digitale Werkzeuge unterstützen dabei ein individualisiertes, handlungsorientiertes und interaktives Lernen mit den ausgewählten medialen Beispielen.

Die Lernbausteine sind so strukturiert, dass sie eine direkte Interaktion mit den Medien (Bild/Ton/Video) ermöglichen. Dabei ergänzen audiovisuell orientierte Aufgaben wann immer möglich den schriftsprachlichen Ansatz.

Statt in erster Linie auf Instruktion setzt das didaktische Konzept vor allen auf die konstruktiven Kompetenzen der Lernenden, auf selbstbestimmtes Entwerfen von Lösungswegen und eigenständiges Handeln auf den interaktiven Arbeitsflächen. Die mehrheitlich offenen und halboffenen Aufgabenformen bieten dabei einen angemessenen Zugang zu den filmischen Wahrnehmungsangeboten und ermöglichen eine didaktisch sinnvolle Anschlusskommunikation über die Ergebnisse des Lernprozesses im Unterricht.

Kompetenzorientierung

Die Aufgaben in den Lernbausteinen zur Medienethik sind an dem Orientierungsrahmen Medienbildung in der allgemein bildenden Schule orientiert.

Der Orientierungsrahmen Medienbildung soll Lehrerinnen und Lehrern helfen, digitale Medien im Unterricht einzubauen und zu reflektieren. Er ist in Kooperation mit dem Fachbereich Medienbildung des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) unter Beteiligung der medienpädagogischen Beraterinnen und Berater des Landes Niedersachsen entwickelt worden und basiert auf der KMK-Strategie zur „Bildung in der digitalen Welt“, dem im Niedersächsischen Schulgesetz formulierten Bildungsauftrag der Schule sowie dem niedersächsischen Landeskonzept „Medienkompetenz in Niedersachsen – Ziellinie 2020“.

Durch die Einordnung von Aufgabenpaketen im Orientierungsrahmen Medienbildung können sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler die einer Aufgabe zugrundeliegenden Kompetenzerwartungen und -ziele nachvollziehen. Die Kompetenzorientierung, die zwischen sechs Kompetenzbereichen mit jeweils drei Niveaustufen unterscheidet, ermöglicht eine gezielte Binnendifferenzierung.

Die in den einzelnen Aufgabenpaketen erwarteten Kompetenzen lassen sich über die Zahlengrafik am Seitenbeginn aufrufen. Die Hervorhebung der Zahlen 1 – 6 zeigt an, welche Kompetenzbereiche von einem Aufgabenpaket angesprochen werden (hier: 1 und 6).

Visuelle Darstellen der Kompetenz-Grafik sowie der aufgerufenen Erklärbox