Deepfakes nennt man gefälschte Tonaufnahmen, Fotos oder Videos, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) hergestellt oder verfälscht werden. Auf den manipulierten Bildern und Videos sind also Menschen zu sehen, die Dinge tun oder sagen, die nicht wirklich passiert sind.
Viele Deepfakes wirken inzwischen so echt, dass sie kaum noch von der Realität zu unterscheiden sind.
Typischerweise werden zunächst viele Bilder oder Videos der Person gesammelt, die im Deepfake imitiert werden soll.
Diese Daten werden genutzt, um eine Künstliche Intelligenz zu trainieren, die Gesichtsausdrücke, Bewegungen und typische Merkmale der Person erkennt. Die KI lernt so, neue Bilder zu erzeugen, die der echten Person sehr ähnlich sind. Dabei werden Mimik, Kopfbewegungen und Beleuchtung angepasst, sodass das Ergebnis möglichst realistisch wirkt.
Einfache Deepfakes (z. B. Gesichter tauschen oder Stimmen imitieren) lassen sich mit frei verfügbarer Software oder Apps relativ leicht und schnell erzeugen.
Sehr realistische Deepfakes erfordern meist viele Trainingsdaten, also Bilder und Videos der Person, leistungsstarke Hardware und aufwändigere KI-Tools.
Deepfakes werden der Realität immer ähnlicher und sind häufig nicht mehr von ihr zu unterscheiden. KIs sind jedoch noch nicht perfekt und gerade bei älteren oder günstig und schnell hergestellten Deepfakes gibt es Hinweise auf Fälschungen, die dich misstrauisch machen sollten.
Es gibt kostenlose KI-Check-Tools, mit denen du Bilder oder Videos auf KI-Einfluss überprüfen kannst. Das Ergebnis ist jedoch nicht immer korrekt und du kannst dich nicht allein darauf verlassen.
Weil Deepfakes technisch immer besser gemacht sind, hilft dir manchmal nur, den Kontext des Materials zu prüfen. Die folgende Checkliste kann dir dabei helfen: